Von Typen und Team-Building

By | 17. März 2019

Es ist fast schon eine Binsenweisheit: Team funktionieren am besten, wenn unterschiedliche Charaktere zusammenarbeiten. Auch im Fußball kann man kein Spiel gewinnen, in dem man nur Stürmer auf den Platz stellt.

In guten Teams finden sich fast alle Rollen in einem ausgewogenen Verhältnis: Der gewissenhafte Strukturierer bildet das Gegengewicht zum wirren Kreativen, die nüchterne Art des logisch-sachlichen Prozessschritt-Abarbeiters wird durch die empathischen Fähigkeiten anderer Team-Mitglieder ausgeglichen.

Im Teambuilding versucht man diese Eigenschaften zu erkennen und sichtbar zu machen, damit man sich diese für den gemeinsamen Erfolg zu nutzen machen kann. Bei der Teambildung würde man von vornherein überlegen, welche Rollen man in einem effizienten Team für eine spezifische Aufgaben benötigt.

In der (Organisations-) Psychologie gibt es eine Vielzahl von Typen-Lehren und -Modellen. Vielen davon werden schon seit vielen Jahren erfolgreich von Beratern, Trainern und Coaches eingesetzt. Wie passt jetzt der DigitalScore mit seiner Kompetenzfeldanalyse dazu?

Die Kompetenzfeldanalyse auf Basis des DigitalScores ist anschlussfähig und kann so im Teambuilding als auch bei der Teambildung mit anderen Typologien kombiniert werden. Sie bringt als weitere Dimension die im Zeitalter der Digitalisierung benötigten Kompetenzen bei der Aufstellung und Optimierung von Teams mit ein.

Dabei können Kompetenzen mit dem jeweiligen Typus korrelieren. Es ist wahrscheinlicher, dass der Strukturierer eher Kompetenzen in der Mustererkennung und Selbstorganisation hat und der empathische Typ eher in den Feldern Kreativität und Flexibilität.

Aber diese holzschnittartige Verknüpfung ist zu einfach, da die für die Arbeit in einer sich digitalisierenden Umgebung benötigten Kompetenzen nicht zwangsläufig mit dem Typus anderer Modelle verbunden sein muss. Die Kompetenzen für digitalisiertes Arbeiten können ganz anders als die bisherigen Rollen im Team verteilt sein und erfordern ein neues Austrarieren der Rollen im Teambuilding.

So kann man zum Beispiel gemäß der ideal nach Typen besetzten Teams die benötigten Kompetenzen aufsummieren und messen, ob sie entsprechend im Team vorhanden sind. Man kann aber auch individueller Basis messen, welchen Kompetenzen auf für die typspezifische Rolle auf- bzw. ausgebaut werden müssten.

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